15 Sep 2017

Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen

Das neue iPhone X zu Apples Smartphone-Jubiläum wird das erste Mal seit langem wieder zu einer Herausforderung – für Tester wie auch Anwender. Es steckt viel interessante Technik mit großem Potenzial in dem Gerät, fordert von Nutzern aber auch teils deutliche Umgewöhnungen.
Eine Analyse von Andreas Sebayang

Apple hat allerhand Technik in sein neues iPhone X gesteckt, die große Auswirkungen haben wird – sei es für die Infrastruktur bei den Nutzern oder Entwicklern, die sich sicher etwas anpassen müssen, oder auch den Anwendern, die neu lernen müssen. In einer solchen Kombination sind die Funktionen und Hardware-Elemente, wie sie im iPhone X zu finden sind, unter iOS noch nicht zum Einsatz gekommen, viele sind aber schon als Einzellösung bei anderen Smartphones üblich. Apple verfeinert also Techniken, die mitunter seit Jahren schon im Einsatz sind.

Am auffallendsten ist dabei die Unterstützung des Ladestandards Qi. Apples Entscheidung für diesen Standard für drahtloses Laden dürfte dem Wireless Power Consortium einen gewaltigen Auftrieb geben. Dieses freut sich jetzt schon: Qi ist in aller Munde, auch wenn der Standard alt und Technikinteressierten in der Regel bekannt ist – und längst in Geräten verbaut wird.

Die Entscheidung ist auch aus Anwendersicht gut, insbesondere weil Apple nicht nur ein Gerät damit versorgen kann. Auch die Apple Watch Series 3, das iPhone 8 und die neue Airpod-Ladeschale unterstützen Qi, wenngleich die Erwähnung teilweise noch fehlt. Wenn selbst Ikea Qi-Möbel anbietet, spricht eigentlich nichts mehr gegen den Standard.

Mehr Geräte müssen aufgeladen werden

Allerdings hat er eine Einschränkung, die selbst Apple nicht gefällt und mit Airpower gelöst werden soll: Es können nicht mehrere Geräte gleichzeitig aufgeladen werden. Apple will nun seine Marktmacht nutzen, um das zu ändern. Interessanterweise ist bisher nicht einmal das große Wireless Power Consortium auf diese Idee gekommen.

Schnelles Aufladen geht mit Qi durchaus, allerdings äußert sich Apple bisher nicht dazu, wie viel Watt aufgenommen werden können. Qi ermöglicht seit Version 1.2 15 Watt, was bei iPhones für reguläres Laden ausreicht. Viele Nutzer verwenden Qi bisher allerdings, um ihr Gerät über Nacht aufzuladen, dafür muss es nicht besonders schnell gehen.

Erstmals unterstützt Apple allerdings auch richtig schnelles Aufladen. Quelle(golem.de)

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03 Sep 2017

Telekom bietet erstmals DSL ohne Telefonie

Noch vor einem Jahr wollte man bei der Telekom nichts von reinem VDSL ohne Telefonanschluss wissen. Jetzt gibt es das, aber nur für Mobilfunkkunden mit einem speziellen Altersnachweis.
Die Deutsche Telekom hat mit Magenta Zuhause Surf erstmals einen reinen Internetzugang ohne Telefonie vorgestellt, der allerdings einen Telekom-Mobilfunkvertrag voraussetzt. Der Geschäftsführer Privatkunden, Michael Hagspihl, sagte am 1. September 2017 auf der Ifa in Berlin: „Junge Leute nutzen den Mobilfunktarif zum Surfen und Telefonieren. Mit dem Anschluss zu Hause wird selten telefoniert. Und warum soll man für eine Leistung bezahlen, die man nicht nutzt? Deswegen erhalten unsere jungen Kunden ab sofort im Magenta Eins Paket: eine leistungsstarke DSL-Verbindung ohne Festnetztelefonie und einen Mobilfunktarif der Wahl.“

Das Angebot ist nur zusammen mit Magenta Eins Young für Menschen unter 27 Jahren buchbar und kostet ab 35 Euro. Magenta Zuhause Surf ist nur für Neukunden der Telekom oder bei Vertragsverlängerungen erhältlich. Der Tarif kostet im ersten Jahr 31,90 Euro und im zweiten Jahr 41,90 Euro. Auf beide Jahre gerechnet liegt der Monatspreis damit bei 36,90 Euro. Geboten werden im Festnetz jedoch nur niedrige Datenraten von bis zu 16 MBit/s.

Telekom bietet erstmals DSL ohne Telefonie
Noch vor einem Jahr wollte man bei der Telekom nichts von reinem VDSL ohne Telefonanschluss wissen. Jetzt gibt es das, aber nur für Mobilfunkkunden mit einem speziellen Altersnachweis.
Die Deutsche Telekom hat mit Magenta Zuhause Surf erstmals einen reinen Internetzugang ohne Telefonie vorgestellt, der allerdings einen Telekom-Mobilfunkvertrag voraussetzt. Der Geschäftsführer Privatkunden, Michael Hagspihl, sagte am 1. September 2017 auf der Ifa in Berlin: „Junge Leute nutzen den Mobilfunktarif zum Surfen und Telefonieren. Mit dem Anschluss zu Hause wird selten telefoniert. Und warum soll man für eine Leistung bezahlen, die man nicht nutzt? Deswegen erhalten unsere jungen Kunden ab sofort im Magenta Eins Paket: eine leistungsstarke DSL-Verbindung ohne Festnetztelefonie und einen Mobilfunktarif der Wahl.“

Das Angebot ist nur zusammen mit Magenta Eins Young für Menschen unter 27 Jahren buchbar und kostet ab 35 Euro. Magenta Zuhause Surf ist nur für Neukunden der Telekom oder bei Vertragsverlängerungen erhältlich. Der Tarif kostet im ersten Jahr 31,90 Euro und im zweiten Jahr 41,90 Euro. Auf beide Jahre gerechnet liegt der Monatspreis damit bei 36,90 Euro. Geboten werden im Festnetz jedoch nur niedrige Datenraten von bis zu 16 MBit/s.

Telekom: Nur Internet? Gibt es bei uns nicht

Einen reinen Internetzugang ohne Telefonie bot die Telekom ihren Kunden bisher nicht an. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de im September 2016: „Nein, einen solchen Anschluss gibt es bei uns nicht.“ Immer mehr Mobilfunkbetreiber bieten ihren Kunden eine Flatrate auch ins Festnetz. Der Festnetzanschluss wird weniger genutzt, auch weil Messaging immer beliebter wird.

Ein Sprecher der Bundesnetzagentur erklärte dieser Redaktion ebenfalls vor rund einem Jahr: „Eine Verpflichtung, Endkunden mit einem breitbandigen Internetanschluss ohne Telefonanschluss zu versorgen, besteht nach dem Telekommunikationsgesetz derzeit nicht.“ Zitat: golem.de

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