28 Apr 2018

Britische .eu-Domains bleiben bestehen

Bei Verlassen der EU drohten Großbritannien, Nordirland und Gibraltar der Verlust von insgesamt über 300.000 .eu-Domains. Eine neue Regelung seitens der Europäischen Kommission verhindert das jetzt: Die Top-Level-Domain kann jetzt schlicht von allen genutzt werden. mehr lesen

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17 Apr 2018

Wartungsankündigung zwischen dem 23.04.2018 und dem 27.04.2018

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

aufgrund von Sicherheits- und Stabilitätskorrekturen werden wir geplante Wartungsarbeiten an unseren Serversystemen durchführen. Hierbei wird unter anderem ein Kernel-Update vorgenommen.

 

Die Arbeiten werden zwischen dem 23.04.2018 und dem 27.04.2018 jeweils von 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr stattfinden.

 

Im Zuge dieser Wartungsarbeiten werden die Systeme rebootet, so dass viele Hosting Pakete kurzfristig nicht erreichbar sein können. Da die Systeme nacheinander aktualisiert werden, ist der genaue Zeitpunkt des Rebootvorgangs von System zu System verschieden.

 

Wir bedauern eventuelle Unannehmlichkeiten.

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr ASELSA Team

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14 Nov 2017
15 Sep 2017

Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen

Das neue iPhone X zu Apples Smartphone-Jubiläum wird das erste Mal seit langem wieder zu einer Herausforderung – für Tester wie auch Anwender. Es steckt viel interessante Technik mit großem Potenzial in dem Gerät, fordert von Nutzern aber auch teils deutliche Umgewöhnungen.
Eine Analyse von Andreas Sebayang

Apple hat allerhand Technik in sein neues iPhone X gesteckt, die große Auswirkungen haben wird – sei es für die Infrastruktur bei den Nutzern oder Entwicklern, die sich sicher etwas anpassen müssen, oder auch den Anwendern, die neu lernen müssen. In einer solchen Kombination sind die Funktionen und Hardware-Elemente, wie sie im iPhone X zu finden sind, unter iOS noch nicht zum Einsatz gekommen, viele sind aber schon als Einzellösung bei anderen Smartphones üblich. Apple verfeinert also Techniken, die mitunter seit Jahren schon im Einsatz sind.

Am auffallendsten ist dabei die Unterstützung des Ladestandards Qi. Apples Entscheidung für diesen Standard für drahtloses Laden dürfte dem Wireless Power Consortium einen gewaltigen Auftrieb geben. Dieses freut sich jetzt schon: Qi ist in aller Munde, auch wenn der Standard alt und Technikinteressierten in der Regel bekannt ist – und längst in Geräten verbaut wird.

Die Entscheidung ist auch aus Anwendersicht gut, insbesondere weil Apple nicht nur ein Gerät damit versorgen kann. Auch die Apple Watch Series 3, das iPhone 8 und die neue Airpod-Ladeschale unterstützen Qi, wenngleich die Erwähnung teilweise noch fehlt. Wenn selbst Ikea Qi-Möbel anbietet, spricht eigentlich nichts mehr gegen den Standard.

Mehr Geräte müssen aufgeladen werden

Allerdings hat er eine Einschränkung, die selbst Apple nicht gefällt und mit Airpower gelöst werden soll: Es können nicht mehrere Geräte gleichzeitig aufgeladen werden. Apple will nun seine Marktmacht nutzen, um das zu ändern. Interessanterweise ist bisher nicht einmal das große Wireless Power Consortium auf diese Idee gekommen.

Schnelles Aufladen geht mit Qi durchaus, allerdings äußert sich Apple bisher nicht dazu, wie viel Watt aufgenommen werden können. Qi ermöglicht seit Version 1.2 15 Watt, was bei iPhones für reguläres Laden ausreicht. Viele Nutzer verwenden Qi bisher allerdings, um ihr Gerät über Nacht aufzuladen, dafür muss es nicht besonders schnell gehen.

Erstmals unterstützt Apple allerdings auch richtig schnelles Aufladen. Quelle(golem.de)

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03 Sep 2017

Telekom bietet erstmals DSL ohne Telefonie

Noch vor einem Jahr wollte man bei der Telekom nichts von reinem VDSL ohne Telefonanschluss wissen. Jetzt gibt es das, aber nur für Mobilfunkkunden mit einem speziellen Altersnachweis.
Die Deutsche Telekom hat mit Magenta Zuhause Surf erstmals einen reinen Internetzugang ohne Telefonie vorgestellt, der allerdings einen Telekom-Mobilfunkvertrag voraussetzt. Der Geschäftsführer Privatkunden, Michael Hagspihl, sagte am 1. September 2017 auf der Ifa in Berlin: „Junge Leute nutzen den Mobilfunktarif zum Surfen und Telefonieren. Mit dem Anschluss zu Hause wird selten telefoniert. Und warum soll man für eine Leistung bezahlen, die man nicht nutzt? Deswegen erhalten unsere jungen Kunden ab sofort im Magenta Eins Paket: eine leistungsstarke DSL-Verbindung ohne Festnetztelefonie und einen Mobilfunktarif der Wahl.“

Das Angebot ist nur zusammen mit Magenta Eins Young für Menschen unter 27 Jahren buchbar und kostet ab 35 Euro. Magenta Zuhause Surf ist nur für Neukunden der Telekom oder bei Vertragsverlängerungen erhältlich. Der Tarif kostet im ersten Jahr 31,90 Euro und im zweiten Jahr 41,90 Euro. Auf beide Jahre gerechnet liegt der Monatspreis damit bei 36,90 Euro. Geboten werden im Festnetz jedoch nur niedrige Datenraten von bis zu 16 MBit/s.

Telekom bietet erstmals DSL ohne Telefonie
Noch vor einem Jahr wollte man bei der Telekom nichts von reinem VDSL ohne Telefonanschluss wissen. Jetzt gibt es das, aber nur für Mobilfunkkunden mit einem speziellen Altersnachweis.
Die Deutsche Telekom hat mit Magenta Zuhause Surf erstmals einen reinen Internetzugang ohne Telefonie vorgestellt, der allerdings einen Telekom-Mobilfunkvertrag voraussetzt. Der Geschäftsführer Privatkunden, Michael Hagspihl, sagte am 1. September 2017 auf der Ifa in Berlin: „Junge Leute nutzen den Mobilfunktarif zum Surfen und Telefonieren. Mit dem Anschluss zu Hause wird selten telefoniert. Und warum soll man für eine Leistung bezahlen, die man nicht nutzt? Deswegen erhalten unsere jungen Kunden ab sofort im Magenta Eins Paket: eine leistungsstarke DSL-Verbindung ohne Festnetztelefonie und einen Mobilfunktarif der Wahl.“

Das Angebot ist nur zusammen mit Magenta Eins Young für Menschen unter 27 Jahren buchbar und kostet ab 35 Euro. Magenta Zuhause Surf ist nur für Neukunden der Telekom oder bei Vertragsverlängerungen erhältlich. Der Tarif kostet im ersten Jahr 31,90 Euro und im zweiten Jahr 41,90 Euro. Auf beide Jahre gerechnet liegt der Monatspreis damit bei 36,90 Euro. Geboten werden im Festnetz jedoch nur niedrige Datenraten von bis zu 16 MBit/s.

Telekom: Nur Internet? Gibt es bei uns nicht

Einen reinen Internetzugang ohne Telefonie bot die Telekom ihren Kunden bisher nicht an. Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de im September 2016: „Nein, einen solchen Anschluss gibt es bei uns nicht.“ Immer mehr Mobilfunkbetreiber bieten ihren Kunden eine Flatrate auch ins Festnetz. Der Festnetzanschluss wird weniger genutzt, auch weil Messaging immer beliebter wird.

Ein Sprecher der Bundesnetzagentur erklärte dieser Redaktion ebenfalls vor rund einem Jahr: „Eine Verpflichtung, Endkunden mit einem breitbandigen Internetanschluss ohne Telefonanschluss zu versorgen, besteht nach dem Telekommunikationsgesetz derzeit nicht.“ Zitat: golem.de

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16 Jul 2017

TSMC verkauft erste mit 10 nm gefertigte Chips

Apples iPad Pro sei Dank: Der weltweit größte Auftragsfertiger TSMC hat die ersten Prozessoren mit 10-nm-Technik hergestellt. Im kommenden Quartal soll der Umsatz aufgrund des iPhone 8 dann kräftig steigen, andere Prozesse werden jedoch noch dominieren.
Die Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) hat ihren Bericht zum zweiten Quartal 2017 veröffentlicht. Der Umsatz sank im Jahresvergleich von 221,8 auf 213,9 Milliarden New Taiwan Dollar bei einem leicht niedrigeren Gewinn von 72,1 auf 67,7 Milliarden New Taiwan Dollar. Vor allem aber hat die TSMC ihre ersten mit 10-nm-Technik hergestellten Systems-on-a-Chip für Mobilgeräte verkauft, sie machen ein Prozent aller Wafer aus.

Es handelt sich dabei um den A10X Fusion, den Apple im aktuellen iPad Pro einsetzt. Im zweiten Halbjahr 2017 geht die TSMC davon aus, dass das 10-nm-Verfahren für zehn Prozent des Umsatzes verantwortlich sein wird. Hintergrund seien Mobile-SoC diverser Kunden, allen voran Apple. Denn für das dritte Quartal 2017 erwartet der Auftragsfertiger, dass der Umsatz um knapp 16 Prozent ansteigt. In diesem Zeitraum wird der wohl A11 Fusion genannte Chip des iPhone 8 produziert, die TSMC nutzt ein InFO-Package.

Die TSMC hat Nachholbedarf

Konkurrent Samsung hat die eigene 10LPE-Fertigung schon seit einigen Monaten am Laufen, damit wird neben dem eigenen Exynos 8895 auch Qualcomms Snapdragon 835 damit hergestellt, beide stecken im Galaxy S8. Während Samsung an 7LPP arbeitet, stehen bei der TSMC die beiden Nodes 7 nm und 7+ nm auf dem Plan. Für beide zusammen nennt der Auftragsfertiger bisher 30 Tape-Outs, mehr als die Hälfte seien Chips für das HPC-Segment (High Performance Computing). Die Yield sei höher als geplant, die Serienfertigung soll 2018 starten.

Bei 7+ nm wird die TSMC auf extrem ultraviolette Strahlung (EUV) setzen, zumindest bei einigen Layern. Beide 7-nm-Nodes sollen lange am Markt verfügbar sein.(Quelle:golem.de)

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16 Mai 2017

Prototyp von The Machine nutzt 160 TByte Arbeitsspeicher

Hewlett Packard Enterprises neue Version von The Machine verfügt über weitaus mehr lokalen RAM als andere Systeme. Das Forschungsprojekt ist zudem mit ARM-basierten Thunder X2 und optischen Interconnects ausgestattet.
HPE hat einen weiteren Prototyp von The Machine vorgestellt. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt, welches das sogenannte Memory-Driven Computing vorantreiben soll. Das aktuelle Modell weist satte 160 TByte lokalen DDR4-Arbeitsspeicher auf, die von Thunder X2 mit je 32 Kernen von Cavium genutzt werden. Insgesamt rechnen im System 1.280 CPU-Kerne, sagte Hewlett Packard Enterprise auf Nachfrage. Der Prototyp läuft mit einem optimierten Linux-Derivat, das für die Verwaltung des Adressraums oder die Parallelverarbeitung bei so viel einheitlichem RAM ausgelegt ist.

The Machine besteht aus mehreren Blades, die miteinander verbunden sind – soweit ein typischer Server. Die Verbindung zwischen den insgesamt 40 Nodes wird durch FPGAs und optische X1-Photonics-Module hergestellt. HPE geht davon aus, dass die Architektur bis hin zu Systemen mit lokalem Speicher im Exabyte-Bereich skalierbar sei. Im ersten Prototyp und im neuen wird flüchtiger DDR4-RAM eingesetzt, künftig soll nichtflüchtiger 3D Resistive RAM verbaut werden, der von Western Digital stammt. Anderem sogenanntem Storage Class Memory wie Intels 3D Xpoint steht HPE offen gegenüber.

Durch den riesigen Speicherpool soll The Machine in der Lage sein, viel schneller zu rechnen, wenngleich dafür teils neue Algorithmen notwendig werden. Aktuelle Systeme, etwa Intels Xeon E7 v4, können rund 3 TByte RAM pro Sockel nutzen und IBMs kommender Power9 spricht via Memory Buffer zumindest 8 TByte an. Angesichts der 160 TByte von The Machine ist das selbst bei Octa-Sockel-Systemen wenig, zumal einzelne Blades nicht auf den lokalen Speicher der anderen Rack-Einheiten zugreifen können.

Zwar ist das Forschungsprojekt derzeit eine Serverkonfiguration, HPE zufolge könnte die Architektur aber in jeder Rechnerkategorie eingesetzt werden – von Geräten im Internet der Dinge bis hin zum Supercomputer. (Quelle: golem.de)

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19 Apr 2017

iPhone 8 und 7s: Apple will drei neue Modelle einführen

Zum zehnjährigen iPhone-Jubiläum plant der Konzern einem Bericht zufolge die Einführung von drei Modellen: Zu iPhone 7s und 7s Plus geselle sich ein ganz neues Spitzenmodell, dessen größeres OLED-Display nahezu die gesamte Vorderseite abdeckt.

Apple bereitet die Einführung von drei iPhone-Modellen für den Herbst vor: Neben iPhone 7s und iPhone 7s Plus will das Unternehmen auch ein frisches Spitzenmodell mit neuem Gehäuse-Design und Bildschirmtechnik vorstellen, wie die Finanznachrichtenagentur Bloomberg berichtet. Das bislang meist als “iPhone 8”, “iPhone Pro” oder “iPhone Edition” bezeichnete Gerät setze auf ein nahezu randloses Display, um einen größeren OLED-Bildschirm in einem Gehäuse unterzubringen, dessen Abmessungen dem 4,7”-iPhone ähneln.

Als übliche “S-Modelle” dürften iPhone 7s und iPhone 7s Plus den mit dem iPhone 6 eingeführten Formfaktor beibehalten und sollen auch weiterhin auf LCD statt OLED als Bildschirmtechnik setzen.

iPhone aus Glas mit Edelstahlrahmen
Der Hersteller teste derzeit Prototypen, die auf eine Vorder- wie Rückseite aus Glas setzen, der Gehäuserahmen bestehe – ähnlich wie beim iPhone 4 – aus Edelstahl. Apple habe aber auch ein “einfacheres Design” in der Hinterhand, dessen Rückseite weiter aus Aluminium besteht, merkt die Finanznachrichtenagentur an.

Fingerabdruckscanner soll ins Display
Da das größere Display auch den prominenten Home-Button verdrängt, habe Apple mit der Integration des Fingerabruckscanners in das Display “experimentiert”. Vorerst bleibe aber unklar, ob sich dies umsetzen lässt. Einem vorausgehenden Bericht zufolge hat Apple Schwierigkeiten, die Technik in größeren Stückzahlen zu produzieren. Samsung habe beim neuen S8 ebenfalls vorgehabt, den Sensor in das Display zu integrieren: Aufgrund von Problemen musste dieser aber auf die Rückseite verlegt werden, heißt es.

Apple testet dem Bericht zufolge auch eine neue Anordnung des Dual-Kamera-Systems beim iPhone 8, das statt horizontal – wie beim iPhone 7 Plus – vertikal angebracht ist. Auch für die Frontkamera ziehe Apple erstmals eine Kamera mit zwei Linsen in Betracht. (Quelle: heise.de Leo Becker)

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12 Apr 2017

Angriff durch Office-Dokumente ohne Makros

Ein Angriff auf Microsofts Office-Suite setzt nicht auf vom Nutzer auszuführende Makros, sondern nutzt eine Sicherheitslücke in der Funktion Windows Object Linking and Embedding. Microsoft hat das entsprechende Update am Patch Tuesday freigegeben.

Mirosoft hat im Rahmen des Patch Tuesday eine kritische Sicherheitslücke in Office-Anwendungen geschlossen. Damit war es Angreifern möglich, mit einem manipulierten Dokument Rechner zu übernehmen. Anders als in vielen anderen Fällen ist es für den Angriff nicht notwendig, Nutzer zum Ausführen von Makros zu bewegen. Die Schwachstelle lag in der Funktion Windows Object Linking and Embedding (OLE).
Wenn Nutzer ein entsprechend präpariertes Dokument öffnen, wird im Hintergrund eine HTML-Applikation (HTA) heruntergeladen, die sich als RTF-Dokument tarnt. Die Applikation führt dabei ein Skript aus, mit dem weitere Malware nachgeladen wird. Der vom Nutzer ursprünglich geöffnete Prozess winword.exe wird nach Angaben von Fireeye beendet, um die Aktivitäten der Malware zu verschleiern.

Meist keine Nutzerinteraktion erforderlich

Die Malware produziert offenbar auf manchen Systemen eine Warnmeldung, eine Interaktion der Nutzer sei jedoch nicht erforderlich, wie Proofpoint schreibt. In einigen Versionen von Word müssen Nutzer die Schaltfläche „Bearbeitung aktivieren“ anklicken, bevor die Malware läuft. Die Hürde dürfte jedoch deutlich geringer sein als die Aktivierung von Makros.

Betroffen sind nach Angaben von Microsoft „alle unterstützten Office-Versionen und einige Windows-Versionen“. Wer die eigenen Systeme checken will, findet die Indicators of Compromise hier.

Nach Angaben der Sicherheitsfirma Proofpoint wird ein entsprechender Exploit im Rahmen der Dridex-Botnetz-Kampagne genutzt. Die infizierten Rechner sollen an ein Botnetz mit dem Namen „Botnet 7500“ angeschlossen werden. Welche Aktivitäten das Botnetz ausführt, sagt Proofpoint nicht. Historisch betrachtet war Dridex vor allem im Bankenbereich aktiv.(Quelle golem.de)

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09 Apr 2017

Googles KI lernt auf Millionen Smartphones gleichzeitig

Zum maschinellen Lernen benötigt Google möglichst relevante, also echte Daten. Deshalb wird das Modell für die Android-Tastatur Gboard einfach auf Smartphones angelernt und später auf dem Server zusammengesetzt – eine radikale Abkehr von bisherigen Herangehensweisen.

Die intelligente Android-Tastatur-App Gboard von Google bietet ihren Nutzern einige Vorteile, die auf den Fähigkeiten von maschinellem Lernen beruhen: etwa eine Fehlererkennung, eine bessere Slide-Eingabe oder kontextsensitive Vorschläge der eingebauten Suchfunktion. In seinem Forschungsblog verrät Google nun Details zu der Vorgehensweise des Lernens, die von bisherigen Methoden deutlich abweicht.

Bisher werden die Modelle beim maschinellem Lernen meist auf Servern mit Hilfe eines einzigen riesigen Datensatzes angelernt und anschließend auf den Geräten, wie hier den Smartphones, einfach genutzt. Wie Google berichtet, weicht das Forschungsteam mit dem Ansatz des Federated Learnings für die Gboard-App davon aber deutlich ab und trainiert das Modell direkt auf den Smartphones mit der App.

Das hat vor allem den Vorteil, dass die Daten der Nutzer nicht mehr an Google übertragen werden müssen. Das ist aber nicht nur im Sinne der Privatsphäre der Nutzer relevant, sondern reduziert natürlich auch den Umfang an Daten, die transferiert werden müssen, und spart Google vermutlich noch etwas Rechenleistung.

Das eigentliche Modell der Gboard-App entsteht dabei geräteübergreifend. So werden laut Aussage von Google die lokalen erlernten Veränderungen des Modells als eine Art Update zurück an Google geschickt. Diese Updates werden wiederum gesammelt und verglichen, um wiederum das von allen Smartphones gemeinsam genutzte Modell zu aktualisieren.

Zum Trainieren des Modells wird das von Google selbst initiierte Framework Tensorflow genutzt, das speziell für den Einsatzzweck auf dem Smartphone angepasst worden ist.(Quelle:golem.de)

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